Interner Bereich

   
Vertreter der Delegation aus Brabant zusammen mit Landrat Heinz-Peter Thiel, dem Ehepaar Kramp, Vertreter der Kreisverwaltung Vulkaneifel und Wolfgang Reh (ET)

„Vielen Dank für die Ideen und ansprechenden Visionen, die wir während unseres Aufenthaltes in der Vulkaneifel vermittelt bekommen haben“, resümiert die Bürgermeisterin der Gemeinde Reusel de Mierden, Jetty Eugster. Wir haben zwei informative Tage in der Vulkaneifel verbracht, haben uns besondere wirtschaftlich-touristische Konzepte angeschaut und wurden um weitere Denkanstöße bereichert.“

 Auf Einladung von Landrat Heinz Peter Thiel reiste eine 10-köpfige Delegation von Vertretern aus Politik, Tourismus und Freizeitwirtschaft aus der Provinz Nordbrabant in den Niederlanden, in die Vulkaneifel.

Bereits im November 2015 war ebenfalls auf Initiative von Landrat Thiel eine Gruppe von Experten der Kreisentwicklung, der Wirtschaftsförderung, der Tourismusbranche und der Kommunalpolitik aus der Vulkaneifel nach Brabant gereist, um sich über innovative zeitgemäße Gastronomie-Konzepte gegen das Gasthaussterben in der EIFEL, rund um die Gemeinde Eersel und in der Stadt Eindhoven zu informieren. Ausgangspunkt war es, im Rahmen der Zukunftsstrategie des Landkreises Vulkaneifel u.a. zeitgemäße Freizeitangebote im gastronomischen Bereich als Standortfaktor zu entwickeln.


Landrat Thiel im Gespräch mit Experten der Delegation und Abteilungsleiter der Struktur-und Kreisentwicklung Dieter SchmitzDie niederländische Provinz Brabantse Kempen ist ebenfalls ländlich geprägt. Ein Problem der Tourismusstruktur ist jedoch, die Region grenzt nicht an die Nordsee oder an ein Mittelgebirge und partizipiert nur vom hochmodernen, dynamischen Innovationsstandort Eindhoven und dessen Umland, sodass die Region als Urlaubs- und Erlebnisdestination noch viel Potential bereithält.

Die Lösung: ein überregionales Tourismuskonzept, wie es bereits in der Vulkaneifel seit 20 Jahren besteht und über die vielen lokalen Akteure in der Eifel professionell, gemeinschaftlich vernetzt weiterentwickelt wird. Im Fokus der zweitätigen Delegationsreise standen daher die touristische Vermarktung der Region, der „Marke Eifel“ und die Mitwirkung durch Hotellerie und regionaler Freizeitbetriebe.


Der Leiter des Natur- und Geoparks Vulkaneifel Dr. Andreas Schüller erklärt den Teilnehmern der Delegation die Entstehung des Vulkanismus in der VulkaneifelEin Ansatzpunkt: die Eifel Tourismus GmbH, ein überregionaler Zusammenschluss von Städten, Landkreisen, Verbandsgemeinden und Gemeinden der Eifel, über Landesgrenzen hinweg, um zu professionalisieren, zu bündeln und gemeinsame Mehrwerte und Potentiale zu schaffen. Alle Beteiligten verbindet die Idee, den Bekanntheitsgrad der EIFEL bundesweit und europaweit zu steigern, touristische Angebote in Zusammenarbeit mit den lokalen Verkehrsämtern zu erarbeiten, das Management der „Marke EIFEL“ zu fördern und Gastgeber und Einzelhandel zu unterstützen.

Vernetzung von Akteuren der Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, ein anspruchsvolles Themenfeld, das Diskussionsbedarf und viel Entwicklungspotenzial bereithält. Ein fulminanter Austausch auf beiden Seiten mit der Erkenntnis, dass der Austausch der Regionen Brabantse Kempen und der Eifel ein profundes Mittel ist, voneinander zu lernen, sich weiterzuentwickeln und gemeinsame Lösungen zu finden. Das Fazit auf beiden Seiten: Wir bauen den Kontakt weiter aus; wir können noch viel voneinander lernen!